Wohlfühloase im Gulielminetti-Seniorenheim
Die „Trauminsel“ schafft Nähe und Lebensqualität
Angebot ist nicht mehr wegzudenken
Seit über 20 Jahren bereichert ein Angebot das Leben der Bewohnerinnen und Bewohner im Gulielminetti-Haus für Senioren: die sogenannte „Trauminsel“. „Was einst als kleines Projekt in einem bescheidenen Raum begann, hat sich heute zu einer umfassenden Wohlfühloase entwickelt, die aus dem Alltag der Rotkreuz-Einrichtung nicht mehr wegzudenken ist“, so Einrichtungsleitung Renate Dauner.
Eine der regelmäßigen Besucherinnen ist Ilse Völk, die seit vier Jahren im Gulielminetti-Haus lebt. „Man fühlt sich tatsächlich wie auf einer kleinen Insel mit eigener Atmosphäre, fern vom Alltag eines Seniorenheims“, beschreibt sie ihre Eindrücke. Die „Trauminsel“ sei ein Ort der Ruhe und Entspannung.
Renate Dauner erinnert sich an die Anfänge: „Wir haben vor über 20 Jahren mit einem ganz kleinen Raum begonnen.“ Mit wachsender Nachfrage wurde das Konzept kontinuierlich erweitert. Heute umfasst es eine große und eine kleine Trauminsel sowie sogar eine mobile Variante für Bewohnerinnen und Bewohner auf ihrem Zimmer.
Ein wesentliches Merkmal des Angebots ist die besondere Form der Begegnung. Mitarbeitende und Bewohner treffen sich auf Augenhöhe. „Hier wächst das gegenseitige Vertrauen, Nähe zuzulassen“, so Renate Dauner. Auch das Betreuungsteam schätzt die besondere Atmosphäre, die durch gezielte Sinnesreize wie Düfte, Musik und Lichtspiele geschaffen wird.
Die Weiterentwicklung des Konzepts, insbesondere der Aufnahme neuer Trends, liegt in den Händen von Renate Dauner und ihrem Leitungsteam. Claudia Schien, Leitung der sozialen Betreuung, sorgt dafür, dass die Mitarbeitenden in passenden Fortbildungen geschult werden.
„Unser Anspruch ist es, jedem einzelnen Bewohner genau das zu bieten, was er sich wünscht und was ihm gut tut“, erklärt Claudia Schien. Das Angebot reicht von Handbädern und Gesichtspflege bis hin zu Klangschalenmassagen. Mit der „Trauminsel“ zeige sich im Gulielminetti-Haus, wie moderne Seniorenarbeit aussehen kann: wertschätzend und ganz nah am Menschen.
Unterstützt wurde die Entwicklung der „Trauminsel“ auch durch die Stadt Marktoberdorf als Eigentümerin des Gebäudes, die entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung stellte und umbauen ließ. Ergänzend zur „Trauminsel“ bietet das Haus weitere Möglichkeiten zur Förderung des Wohlbefindens: ein hauseigener Friseursalon sowie professionell ausgestattete Wellnessbäder, die von den Pflegekräften betreut werden.